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Jugendarbeit
jugendzertifikat_2008_v1jugendzertifikat_2009Für die exzellente Jugendarbeit  erhielt der HSV Hannover und der TSV Anderten das Jugendzertifikat  der Handball Bundesliga GmbH.

Zwar hätte das Trainerteam des HSV Hannover das Motto "neues Jahr, neues Glück" bevorzugt bestätigt, doch am Ende wurde es eher: "Ein Spiel dauert 60 Minuten." In einer bis zum Ende hochspannenden Partie trennt sich der HSV Hannover im ersten Spiel des neuen Jahres 35:35 (18:15) unentschieden von der HSG Tarp/Wanderup und residiert damit weiter im oberen Tabellendrittel. Zur Halbzeit und auch rund 10 Minuten vor Schluss sah es in der Ludwig-Jahn-Straße noch nach einem Sieg des Gastgebers aus. Doch in den letzten zwei Spielminuten gelang es den Gästen, sich einen Punkt zu erspielen. "Wir haben klar einen Punkt verloren", ärgerte sich HSV-Coach Stephan Lux nach dem Abpfiff. Sein Trainergegenüber aus Tarp bestätigte diesen Eindruck: "Das war für uns ein sehr glücklicher Punktgewinn."

Der Rückrundenstart begann für den HSV mit einem 0:2 Rückstand, der nach zwei Treffern durch Arek Bosy und dem Führungstreffer durch Robin John zum 3:2 gedreht werden konnte. Fortan sahen die Zuschauer einen engagierten hannoveraner Drittligisten, der die Zügel in die Hand nahm und zwischenzeitlich sogar 10:6 gegen den Tabellendritten in Führung gehen konnte. Das 10:10 Unentschieden nach 16 Spielminuten unterstreicht indes das Auf und Ab im Spielverlauf. Kurz vor dem Pausenpfiff erspielte sich der HSV Hannover dann eine deutlichere Führung, Lukas Ossenkopp erhöhte zum 18: 15 Halbzeitstand. Schon im ersten Durchgang und auch anschließend in Halbzeit zwei wurde vor allem deutlich, dass der HSV die bessere Torhüterleistung an den Tag legte und auch den Top-Torschützen Mario Petersen bekam der Gastgeber gut unter Kontrolle. "Wir haben gegen Petersen gut gespielt. Nur die Anspiele an den Kreis konnten wir nicht verhindern und haben dadurch immer wieder Tore kassiert", beschrieb Lux die Arbeit seines Abwehrteams.

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte das Team der Trainer Stephan Lux und Alfred Thienel den Spielverlauf. Immer wieder legten die Gastgeber vor, doch häufig warfen Zeitstrafen das Team zurück und sorgten für einen engeren Spielverlauf. Die rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe sah Christian Redeker bereits nach 22 Minuten. "Durch die Zeitstrafen und nicht immer verständliche Situationen wurde es ein ganz schweres Spiel für uns", war sich das Trainerteam einig. Über ein 29:25 und 30:28 blieb der HSV auch eine Minute vor Spielende noch 35:34 in Führung. Der Ausgleichstreffer der Gäste zum 35:35 fiel nach einer ungeahndeten Aktion gegen HSV-Außenspieler Lukas Kraeft. Den letzten Angriff des Spiels schloss der HSV Hannover anschließend mit einem direkten Freiwurf ab – und musste ohne finalen Siegtreffer in Richtung Kabine ziehen. Dabei wurde deutlich: die Enttäuschung über den Punktverlust war groß, obwohl es ein Spiel gegen den Vorjahresmeister war.

Nächstes Wochenende geht es für den HSV Hannover zum Lokalkonkurrenten nach Springe. "Dort wollen wir unbedingt unser Spiel durchbringen. Wir müssen uns einfach auf uns konzentrieren", nimmt das Trainerteam den Druck von der Mannschaft.

In wie weit sich die Verletzungssituation des HSV Hannover bis dahin ändern wird, ist unklar. Bereits gegen Tarp waren Bo Rackemann, Götz Heuer und Arek Bosy mit Ellenbogenbeschwerden ins Spiel gegangen.

Die Torschützen des HSV Hannover mit Rackemann und Heuer im Tor: Richter (1), John (2), Bosy (8), Ossenkopp (2), Kraeft (10), Benckendorf (3), Redeker (1), Riedel (8)

Foto: gegen den SC Magdeburg II gab es im vergangenen Jahr für den HSV Hannover mehr zu jubeln

 
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